Frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr!

Abschiedsfeier in der Schule

Nun melde ich mich auch mal wieder, ich weiß es ist lange her, aber ihr müsst euch keine Sorgen machen, das ist ein gutes Zeichen 😉

Heute ist der 31.12.17 und ich wollte mich nochmal melden, bevor das neue Jahr beginnt. Mir geht’s super 🙂 meine Familie ist toll und ich habe sie alle sehr in mein Herz geschlossen. Ich habe nun schon seid dem 13.12. Ferien, die bis Februar gehen werden. Bis jetzt habe ich noch nicht besonders viel produktives unternommen, sondern mir einfach mal eine richtige Auszeit genommen und mich entspannt.

Weihnachten war schön, auch wenn es sich nicht wirklich wie Weihnachten angefühlt hat. Für die 3 Monate, die die Weihnachtsdekoration schon hängt und auf Dauerschleife bereits Weihnachtslieder liefen, war Weihnachten, zumindest in meiner Familie, keine große Sache. Nachmittags sind wir auf eine Familienfeier gegangen, auf der es Essen gab und Spiele gespielt wurden. Gegen 22 Uhr gab es dann auch bei uns das Weihnachtsessen. Es gab Lachs ( ist wohl sehr teuer hier, kaum jemand hatte vorher schon einmal Lachs gegessen) mit Kartoffeln, Reis und Salat. Um 12 wird dann ein Gebet gesprochen und man legt festlich das Kind in die Krippe. Dann gibt’s Geschenke. Da wir 12 Leute waren, waren das wirklich super viele und wir saßen auch bis 2 Uhr morgens am auspacken. Ich habe auch wirklich viele Geschenke bekommen, über die ich mich sehr gefreut habe und über meine wurde sich zum Glück auch gefreut. Danach sind dann alle schlafen gegangen und haben erstmal bis mittags geschlafen und das wars dann schon mit Weihnachten. Silvester wird wohl ähnlich kurz ablaufen. Auch Geburtstage sind hier irgendwie keine große Sache, man schenkt sich nicht mal was oder feiert irgendwie. Aber wie gesagt ich kann hier nur für meine Familie reden, keine Ahnung wie es bei anderen aussieht.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles gute für 2018!

Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen haben solltet, lasst es mich gerne wissen 🙂

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Ich lebe noch!

Ich weiß ich habe jetzt sehr lange nichts mehr geschrieben und die meisten von euch warten schon sehensüchtig auf einen neuen Blogeintrag. In der letzten Zeit ist sehr viel passiert und ich war einfach nicht in der Stimmung zu schreiben. Ich war im Nationalpark Manuel Antonio mit zwei wunderbaren Freundinnen, im Nationalpark Tortuguero mit meiner Tante und ich habe meine Gastfamilie gewechselt. Zuerst mal Manuel Antonio:

Wir waren im Hostel Plinio was echt ein richtiger Glücksgriff war- billig und super schön. Wir sind im Nationalpark wandern gegangen und im Meer baden und sogar an einen einsamen Strand gewandert. Das Wochenende war super schön und es war toll meine Freunde wiederzusehen . P.S. Die meisten Fotocredits gehen an Lena.Hier sieht ihr einige Fotos die an dem Wochenende entstanden sind. 

Dieses Wochenende bin ich mit meiner Tante zum Nationalpark Tortuguero gefahren. Es war super schön sie wiederzusehen und der Nationalpark war auch super schön. Dort haben wir eine grüne Schildkröte ( circa ein Meter groß) am Strand Eier legen sehen, eine Kanutour durch ganz kleine Kanäle mitten im Dschungel gemacht und eine kleine Wanderung und selbstverständlich waren wir auch im Meer der Karibik was echt warm ist. ​Auf der Rückfahrt hat einer der Busfahrer eine Schlange im Bad gefunden und somit habe ich meine erste Schlange in freier Wildbahn gesehen. Als wir abends dann zurück gekommen sind sind meine Tante und ich noch mit einem Teil meiner Familie essen gegangen.

So und nun zum letzten Thema- ja ich habe meine Gastfamilie gewechselt. Ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen warum, es hat einfach nicht gut gepasst. Jetzt lebe ich in Concepción de Tres Ríos was sehr nah an meinem vorigen Zuhause ist. Ich lebe mit meiner Gastmutter Ana Lucía, meinem Gastvater José und meiner Gastschwester Lourdes zusammen. Auf dem selben Grundstück stehen aber auch noch die Häuser der anderen drei Kinder mit deren Familien und somit leben hier sehr viele Leute zusammen inklusive zwei kleinen Kindern- Santiago (4 Jahre) und Etan (5 Jahre)- und 10 Hunden von denen 2 im Haus wohnen . Das klingt erstmal super viel  aber der Garten ist ziemlich groß und bis auf einen sind auch alle ganz klein. Alle sind super lieb, es ist immer jemand da wenn ich nach Hause komme und ich fühle mich hier super wohl. 

So, das wars erstmal von mir. Wenn jemand fragen hat, schreibt mir gerne:) 

Ausflug nach Limón und vorübergehend neue Gastfamilie 

Inzwischen bin ich ja schon ganz schön lange hier, es kommt mir aber überhaupt nicht so vor. Ich fühle mich Immernoch sehr unsicher und außer zur Arbeit und zurück komme ich nirgends alleine hin, weil mich die Busse sehr verwirren. Meine Gasteltern sind nun in China für 15 Tage und deshalb bin ich für die Zeit in einer anderen Familie, bei meiner Afs Koordinatorin. Das ganze ist sehr praktisch, weil ich bis zur Arbeit nur ca. 15 Minuten zu Fuß brauche und sie dort auch arbeitet, ich also nicht alleine hin muss. Hier im Haus sind wir nun zu 6. ( Kattia (die Mutter), Aurelio (der Vater), Sofia,  Natalija, Felipe und ich) mit 2 kleinen Hunden, die im Haus wohnen und super süß sind. Auf der Arbeit fühle ich mich immer besser und es gefällt mir eigentlich echt gut mit den Kindern, nur nachmittags ist es etwas langweilig, da ich da meistens nur irgendwelche Ausschneide-Arbeiten zu tun habe. In meiner Klasse gefällt es mir gut, es ist nur noch schwierig mit den anderen Lehrerinnen und Lehrern in den Pausen, aber das wird sich sicherlich auch noch legen. Am Donnerstag letzte Woche war der Día del Negro hier in Costa Rica. In der Provinz Limón leben sehr viele dunkelhäutige Menschen- viele ursprünglich aus Jamica- die ihre ganz eigene Kultur haben. An diesem Tag wurde ihre Kultur gefeiert. Ich bin mit meinem Afs Komitee nach Limón (die Stadt, nicht die Provinz) gefahren, um mir die Feier vor Ort anzuschauen. Die Busfahrt hat etwa 4 Stunden gedauert, wir sind morgens um 5 Uhr losgefahren und abends um circa 11 Uhr zurückgekommen- das war ein langer Tag.  Vor Ort haben wir uns eine Art Umzug angeschaut, von dem ihr unten auch ein paar Eindrücke sehen könnt. Wir haben auch typisches Essen gegessen, zum Beispiel Rice and Beans. Klingt zwar genauso wie Gallo Pinto, ist aber etwas ganz anderes. Es wird mit Kokosmilch und mit Chili gemacht und schmeckt echt gut. ​​​​​

Bild das auf einem Ausflug auf einen Berg mit meiner Gastfamilie entstanden ist

Grade mal etwas über einen Monat hier und schon bin ich in der Zeitung haha

Update Familie und Arbeitsplatz 

Jetzt bin ich schon über eine Woche in meiner Familie und habe eine Woche gearbeitet (bzw 5 Tage). Mir gefällt es hier sehr gut. Die Familie ist super nett und gibt sich Mühe, dass es mir hier gut geht. Wir sind jedoch alle drei ziemlich introvertiert und deshalb ist die Annäherung noch etwas schwierig, aber das wird sich bestimmt alles bald legen. Ich habe auch schon die Eltern von meinen beiden Gasteltern kennengelernt. Bei den Eltern von meinem Gastvater hat es mir nicht so gefallen, die ganze Zeit war der Fernseher sehr laut und es war schwierig zu verstehen was gesagt wird. Bei den Eltern von meiner Gastmutter hingegen hat es mir sehr gut gefallen. Alles sehr herzliche und hilfsbereite Menschen. 

Meine Arbeit gefällt mir auch gut. Ich arbeite in einer öffentlichen Schule in einer der zwei speziellen Klassen für Behinderte Kinder. In meiner Klasse sind 8 Kinder. Mit manchen verstehe ich mich jetzt schon sehr gut, mit anderen ist es noch schwierig aufgrund ihrer unterschiedlichen Krankheiten. Generell kann man aber sagen, dass es für mich schwierig ist die Kinder zu Verstehen, weil diese kein klares Spanisch reden und mein Spanisch dafür noch nicht gut genug ist. Ich arbeite von 7-12, die Kinder gehen jedoch schon um 12, dann habe ich Mittagspause, in der ich Essen in der Schulkantine kaufe( AFS zahlt mir das Geld dafür zurück) und danach arbeite ich noch bis 3 in der Bücherei. In der Bücherei ist nicht sonderlich viel zu zumindest es ist auch nicht so interessant. Aber es ist schön dort Zeit für mich zu haben und ich kann dort auch während der Arbeit mit meinem Freund telefonieren (in der Schule gibt es WLAN ), was sehr schön ist. Der Schulweg ist etwas weiter, ca. 30 Minuten. Mit den Bussen komme ich noch nicht ganz klar, ich bin schon zweimal zu spät zur Arbeit gekommen, weil ich die richtige Bushaltestelle nicht gefunden habe. Die Busse hier haben auch keinen Fahrplan, sondern kommen einfach ungefähr alle 10 Minuten. Ebenfalls bleibt die Tür vom Bus des Öfteren einfach mal offen während der Fahrt, das ist hier normal. 

Das Heimweh hat mich leider schon etwas erwischt. Ich habe immer wieder so kurze Phasen, in denen es mir schlecht geht und ich nach Hause will, diese dauern aber meistens zum Glück nur ungefähr eine halbe Stunde, also alles noch machbar.

Ich habe mich bereits mit einem Costa-ricaner, Ivan, getroffen, den ich kenne, weil ich eigentlich mit seiner Familie hätte leben sollen, diese aber Probleme hatten und deswegen habe ich eine neue Familie bekommen. Mit ihm war ich in der Mall und bei ihm Zuhause. Das hat mir sehr gut getan, weil das mich von meinem Heimweh abgelenkt hat. Seine Mutter ist auch total lieb und hat gleich gesagt, dass ich zu ihr kommen kann, wenn ich irgendein Problem haben sollte. 

Ebenfalls gab es schon zwei Treffen mit den Leuten von Afs hier aus der Gegend. Einmal waren wir zusammen Kaffee trinken und einmal im Theater. Die Leute sind auch alle sehr nett. Seit Januar leben hier schon zwei Mädchen aus Deutschland mit denen ich mich auch gut verstehe und ein Mädchen, das auch für Afs arbeitet, war für ein Jahr in Deutschland und spricht super gutes Deutsch. 

Meine Familie geht Anfang September für zwei Wochen in den Urlaub nach China und ich muss mir überlegen, wo ich für die Zeit wohnen möchte. Entweder kann ich zu einer Familie dazu, in der jemand von denen, die mit mir hierher gekommen sind wohnt oder ich ziehe zu meiner Afs Koordinatorin, deren Tochter in Deutschland war.

Auf einem Foto sieht man einen kleine Hurricane, der in Tres Ríos war und sogar das Dach einer Fabrik kaputt gemacht hat. Es ist aber Niemande was passiert und das ist hier, genau wie Erdbeben ganz normal.

Hier sind ein paar Fotos, damit ihr euch vorstellen könnt wie es hier so aussieht und ich hoffe euch geht es allen gut:)

In der Schule den Boden bemalen

Mein Haus

Die Straße, in der ich wohne

Costa-ricanisches Geld

Die Bücherei, in der ich nachmittags arbeite

Bücherei

Bücherei

Hurrikane in der Stadt in der ich wohne

Mein Zimmer

Mein Zimmer

Update Finca la Flor

Der Ausblick von der Rückseite des Hauses

Eine Raupe im Wald

Bambus im Wald

Eine Kakaozeremonie mit der Israelischen Familie, die auf der Finca lebt

Jetzt gerade liege ich früh morgens im Bett bei meiner Gastfamilie und erinnere mich zurück an die Finca. Die 10 Tage gingen unglaublich schnell vorbei und ich bin sehr dankbar für dich Zeit, die ich mit so vielen tollen Menschen verbringen durfte. Die Zeit auf der Finca, war trotz nicht wirklich warmer Dusche, ständigem Begegnen und Angst haben in irgendwelchen Sachen Kakerlaken oder ähnliches aufzufinden und schlechtem Internet, sehr schön. Ich hatte mit der Gruppe sehr viel Spaß und auch im Spanischkurs haben wir sehr viel gelacht. Ebenfalls bin ich dankbar für das gute Essen, das uns drei mal am Tag gekocht wurde und für die tollen Gespräche , die mir sehr weitergeholfen haben. Es war auf jeden Fall sehr gut, dass wir nicht gleich ins kalte Wasser geschmissen wurden und direkt zu den Gastfamilien sind, sondern dass wir noch Zeit hatten uns zu akklimatisieren und uns bewusst zu werden, dass wir für das nächste Jahr in einem anderen Land leben werden. Der Spanischkurs hat mir zwar nicht so viel gebracht wie erhofft, da wir eigentlich nur die Grammatik wiederholt haben und keine Vokabeln, ich bin aber dennoch dankbar, da er mir ein bisschen Angst genommen hat mich nicht verständigen zu können. Gestern morgen sind wir um 6 in der Finca losgefahren nach San José ins Afs-Büro, um uns dort um unser Visum zu kümmern. Um kurz vor 2 Uhr mittags ging es dann mit einem Uber und einem anderen Jungen, dessen Familie ganz nah bei mir wohnt, Richtung Gastfamilie in Tres Ríos. Über meine Gastfamilie werde ich noch genauer berichten, wenn ich länger hier war, aber ich kann schon mal sagen, dass meine Gasteltern sehr nett sind. Wir scheinen uns in einigen Dingen sehr ähnlich zu sein. Meine Gastfamilie hat auch zwei Hunde, die ich beide sehr süß finde. Das Haus ist im Gegensatz zur Finca purer Luxus- sehr modern eingerichtet und gutes Internet- und keine Insekten..:D Bei anderen scheint das sehr anders zu sein, es gibt wohl sehr große Unterschiede in den Familien. Ich bin sehr dankbar für meine Familie und die Chance hier ein Jahr lang leben zu dürfen. Gleich geht es los zu der Schule, an der ich arbeiten werde, die ich mir anschauen werde. Ich werde dort auch meine Kontaktperson und meine Koordinatorin kennenlernen. 

Finca la Flor

Momentan  bin ich auf einer Finca in la Flor in dem Cantón Cartago. Wir sind hier mitten im Wald mit wahnsinnig vielen Tieren und Pflanzen, die es bei uns teilweise gar nicht gibt. Es ist einfach wunderschön hier. Dennoch hat es einen großen Nachteil hier zu sein: es gibt logischerweise nicht nur coole Tiere wie Vögel, Hunde, Katzen, Kühe, Ziegen und Pferde; sondern eben auch ganz viele Insekten. Mosquitos, Ameisen, Kakerlaken und sehr große Spinnen. Das erfordert ganz schöne Überwindung. Die Häuser sind hier wunderschön, aber nicht wirklich sauber und die Betten sind wahnsinnig unbequem. Das Essen ist aber super toll. Alles frisch gekocht und Gemüse und Früchte, die hier angebaut werden. Es ist auch alles vegetarisch, was mir sehr gut gefällt. Wir sind hier, um spanisch zu lernen. Am Anfang haben wir so kleine Interviews mit den Lehrern gemacht, damit sie uns in Gruppen entsprechend unserer Sprachniveaus enteilen können. Ich bin in der mittleren Gruppe. Wir haben Arbeitshefte bekommen, die wir in den 10 Tagen, die wir hier sind durcharbeiten werden. Das Niveau ist relativ niedrig, wir haben wieder angefangen Verben konjugieren zu lernen und sowas. Trotzdem ist mein Lehrer sehr cool und wir sind mit ihm auch schon die Gegend erkunden gegangen, was super cool war. Mir geht es soweit gut, nur mein Magen zuckt etwas rum,vermutlich aufgrund von Unterbewusstem Stress. Es hält sich aber alles noch im Rahmen. Ich bin sehr froh hier mitten in der Natur zu sein, es ist wirklich traumhaft, wie mitten im Dschungel.

Bananenbäume im Dorf

Ein Haus der Finca, hier ist alles super schön dekoriert

Der Ausblick vom Dorf aus

Das kleine Häuschen, indem ich mit 3 anderen wohne

Die Ankunft 

 Hier seht ihr Costa Rica aus dem Flugzeug. Ich habe es endlich nach Costa Rica geschafft und kann es trotzdem noch nicht glauben, dass ich wirklich hier bin und hier für 11 Monate bleiben. Das ist alles so surreal. Ich freue mich wahnsinnig ein so anderes Land und die Kultur kennenzulernen und mich weiter zu entwickeln. Bitte bedenkt beim Lesen von meinem Block, dass das alles nur aus meiner Sicht ist und ich nur meine eigenen Erfahrungen erzähle, das heißt keinesfalls, dass alle nur so sind wie ich es erzähle oder ähnliches. Ich hatte einen Zwischenstopp in New York, der nur 2 Stunden ging, in denen wir alle durch den nicht so besonders gut organisierten Flughafen gerannt sind und das nach 8,5 Stunden Flug. Von da aus sollte ich einen 5,5 Stunden langen Flug nach San José haben. Leider hat das ganze viel länger gedauert, da das Flugzeug aufgrund von Nebel nicht landen konnte. Wir sind nach Liberia geflogen und haben den Tank wieder aufgefüllt und sind dann wieder mehr als eine Stunde über San José geflogen in der Hoffnung auf Besserung des Wetters. Letztendlich hat sich leider nichts getan, der Flughafen in Liberia war zu und deshalb mussten wir nach Manangua in Nicaragua fliegen. Dort hat die Airline dann organisiert, dass wir in einem Hotel in der Nähe übernachten und unser Flug nach San José am nächsten Tag um 11:30 Uhr losgeht. Das ganze hat leider sehr lange gedauert, weil alle Leute aus dem Flugzeug in Hotels gebracht werden mussten. Wir standen also alle hundemüde und mit den Nerven am Ende am Flughafen in Managua und haben über eine Stunde auf unser Taxi gewartet. Aber schöne Überraschung: das Hotel war richtig Luxuriös- Pool, 24 Stunden Fitnessstudio und wahnsinnig bequeme Betten. Um ungefähr halb 4 lag ich dann frisch geduscht im Bett. Es war eigentlich ausgemacht, dass unser Shuttle zum Flughafen um 9 Uhr fährt und wir hatten den Wecker deswegen auf 8 Uhr gestellt. Um halb 7 ruft dann aber ein Hotelmitarbeiter bei uns im Zimmer an und wir wurden informiert, dass wir doch schon um acht fahren. Uff, also schnell gehetzt duschen, anziehen und zusammenpacken und dann halt ohne Frühstück. Am Flughafen hat dann aber alles geklappt und mit dem Flug auch. Jetzt sitze ich im Hostel in San José mit den ganzen anderen, die hier auch ein Jahr verbringen werden und ich habe immer noch nicht ganz verstanden, dass ich wirklich hier bin.